Woche 17 / 2025

29.04.2025

Reise nach Ungarn

Letzte Woche feierte ich am Mittwochabend einen Gottesdienst in der Gemeinde Lachen. Zu diesem Gottesdienst war auch die Gemeinde Glarus eingeladen. Bischof Fässler begleitete mich. Während diesem Gottesdienst empfingen drei Kinder die Gabe des Heiligen Geistes. Zudem wurde ein Evangelist, der während seiner Amtstätigkeit in drei Gemeinden als Gemeindevorsteher wirkte, in den Ruhestand versetzt.

Am Donnerstagabend ging die Reihe der Bezirksabende weiter. Diesmal war der Bezirk Basel auf dem Programm. Die freudige Stimmung in Basel nahm ich gerne mit auf die Heimreise.

Bezirksältester Michael Wall, Bezirksvorsteher in Ungarn, schickte mir per Mail einen Willkommensgruss: «Budapest wird dich voraussichtlich bei eher kühlem und regnerischem Wetter empfangen». Dem war allerdings nicht so. Das geplante Zusammentreffen mit Jugendlichen aus der Gemeinde Budapest fand bei angenehm warmen Temperaturen statt. Von Regen keine Spur. Gemeinsam besichtigten wir das Felsenkrankenhaus-Atombunker-Museum. Anschliessend fand ein interessanter Austausch mit den Jugendlichen bei einem Abendessen statt.

Am Samstag ging die Reise nach Debrecen, Fahrzeit ca. 2 ¾ Stunden. Die Gemeinde besuchte ich letztmals im November 2021 (sofern ich meine Statistik richtig nachgeführt habe). So freute ich mich sehr, die Geschwister wieder einmal zu sehen. Nach dem Gottesdienst reichte die Zeit für das eine und andere Gespräch.

Am Sonntagmorgen war Gottesdienst in Budapest. In diesem Gottesdienst wurde eine Diakonin als Priesterin ordiniert. Diese Schwester ist seit Jahrzehnten als Übersetzerin tätig. Dazu gehört u.a. der Katechismus in ungarischer Sprache, zahlreiche Dokumente, etc. Zudem reist sie für die Simultanübersetzung von Übertragungsgottesdiensten immer wieder nach Frankfurt. Und nicht zuletzt steht sie oft am Altar und macht eine Satz-für-Satz-Übersetzung der Gottesdienste. Neu wird nun dazukommen, dass sie das eine und andere Mal alleine am Altar steht und das Evangelium Jesu Christi verkündigt. Ich freue mich darüber sehr.

Nach vielen Begegnungen trete ich mit Freude, und mit etlichen Sorgen von Geschwistern im Herzen, die Heimreise an.

Für die kommende Woche wünsche ich euch allen ein stärkendes Glaubenserlebnis.

Liebe Grüsse

Thomas Deubel