Am späten Nachmittag hüllten zahlreiche Kerzen den Kirchenraum in ein warmes, adventliches Licht. Der Raum duftete nach Tee und verbreitete eine gemütliche Atmosphäre. Die Botschaft der Wortbeiträge wurde durch stimmungsvolle Musikbeiträge verstärkt und die Ruhe sowie die Nähe Gottes waren zu spüren.
Es gibt einen Bereich in unseren Herzen, wo wir allein sind, wo niemand hinfindet außer Gott. Treten wir da leise ein! Schließen wir die Türe hinter uns! Lauschen wir der unsagbaren Melodie, die im Schweigen der Nacht ertönt und dann vernehmen wir in der Stille, in der Tiefe des Herzens Gottes leises Wort der Liebe. Wir müssen ruhig sein, schweigen. Dann können wir es hören.
Die Wochen vor Weihnachten lassen uns ahnen und erfahren, dass mitten im Dunkel unserer Sorgen ein Licht aufleuchtet. Gott ist mit uns, jeden Tag. Suchen wir die Stille, um Gott zu erleben. Durch Gottes Liebe können wir unsere Herzen dann auch für Andere öffnen und barmherzig sein. Machen wir die Tür unseres Herzens auf. Bereiten wir uns darauf vor, dass Christus dort einziehen und wohnen möchte. Jesus bleibt bei uns - auch nach Weihnachten, bis in alle Ewigkeit.
Den Frieden, welchen Gott schenkt, können wir nicht erklären, aber erfahren. Was auch immer auf uns einwirken mag, mit Hilfe dieses Friedens bleiben unser Herz und unsere Sinne ausgerichtet auf Jesus. Wer mit Gott unterwegs ist, darf Mut für morgen haben. Tag für Tag erwartet uns dann nichts anderes als seine Treue und am Ende der Zeit seine vollkommene Nähe.
Daraus entsteht neue Kraft für den Alltag, die wir auch an die Menschen um uns, an unsere Nächsten weitergeben dürfen.