Die Sprache der Liebe

17.08.2024

Bischof Peter Jeram, feierte am Samstag, 17.08.2024, den Gottesdienst in der Kirchengemeinde Bregenz. In diesem Gottesdienst empfingen Conny und Ev. i.R. Jürgen Butgereidt den Segen zu ihrer Rubinhochzeit.

Als Bibelwort dienten die Worte aus 1. Mose 11,1: «Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache.»

In der hier in der Bibel geschilderten Situation konnten anfangs alle Menschen mit einander reden - sie verstanden einander. Doch dann fasste das Volk den Beschluss, in ein anderes Land zu ziehen und dort eine Stadt und einen Turm zu errichten, dessen Spitze bis in den Himmel ragen sollte, um sich so einen Namen zu machen (Turmbau zu Babel). 

Sie vergaßen dabei Gott, was Gott nicht gefiehl. Er sandte jedoch kein Feuer, kein Erdbeben, er machte, dass keiner mehr die Sprache des anderen verstand. Und sie wurden verstreut in alle Welt.

Heute ist das manchmal auch so: wenn man sich nicht mehr versteht, geht man sich aus dem Weg, man zerstreut sich.

Jesus lehrte und lehrt eine neue, allen gemeinsame Sprache, es ist die Sprache der Liebe.

Bischof Jeram erinnerte daran, dass die Kinder ihre Muttersprache darüber erlernen, was sie von den Eltern hören. Doch noch entscheidender ist, was die Kinder bei ihren Eltern sehen.

Daraus leitete der Bischof die Aufforderung ab: Schau hin, was Jesus in seiner Liebe tat und tut.

Oft, so erwähnte der Bischof, führen wir Selbstgespräche und benennen dabei auch das, was wir nicht gut gemacht haben.
Lernen wir die Sprache der Liebe, denn Jesus will uns vergeben, er trägt nichts nach. Oft ist auch der Friede schnell im Keller. Hör was Jesus dir in jedem Gottesdienst sagt: Der Friede des Auferstandenen, sei mit euch!

Jesus ist in seiner Liebe auch zu den Nichtjuden, den Kranken, den Ausgeschlossenen gegangen. Hören wir nicht auf, die Sprache der Liebe zu lernen. Die Sprache der Liebe versteht man überall.

In ihrem Mitdienen vertieften Diakonin Laura Klammer und Bezirksältester Thomas Fiechter das zuvor Gehörte.

 

Der Projektchor umrahmte den Gottesdienst und leitete mit dem schönen Lied «Jesus bleib in meinem Leben» die Segensspendung zur Rubinhochzeit ein.
Bischof Jeram wandte sich an Conny und Jürgen Butgereidt: «Ihr wolltet und konntet nichts ohne den lieben Gott tun. Ihr seid ein dankbares Paar. Der Segen den ihr nun empfängt, ist nicht für die Zeit die hinter euch liegt, so nach dem Motto: das habt ihr toll gemacht. Er ist für heute und für eure Zukunft. Und dieser Segen kommt auch auf eure Kinder und Kindeskinder.
Der Segen wird euch leiten und ihr werdet erleben: Das Heil ist die Güte Gottes!»

Nach dem Gottesdienst waren alle noch zu einem Apéro eingeladen.

Robert Schierl | Petra Mayer