In seinem Dienen wies der Vorsteher auf die Treue unseres himmlischen Vaters hin und zeigte, dass Gott uns in allen Lebenslagen treu ist. Sind wir dies auch? Gerade in turbulenten Zeiten, Unsicherheiten, aber auch tragischen Ereignissen sucht der Mensch Gott, resp. hofft Gott ist mir gegenüber getreu. Als Gotteskinder wollen wir jedoch auch in freudigen und erfolgreichen Zeitabschnitten die Nähe zu Gott suchen und auch von unserer Seite aus ihm treu bleiben. Die Konfirmanden versprechen heute, dem Bösen zu entsagen und dem Herrn treu zu bleiben, also Jesu in unser Lebensschiff mitzunehmen und mit ihm dem Ziel entgegenzugehen. Jeder Zug hat ein Ziel, also wollen wir darin bleiben, bis wir dieses Ziel erreicht haben. Gott gibt dazu den Konfirmanden einen besonderen Segen mit auf diesem Weg. Dies schliesst nicht aus, dass Anfechtungen, das Böses, an sie herangeführt werden. Gott wird Prüfungen zulassen, da ist es wichtig, das Vertrauen zu ihm zu behalten, selbst wenn einmal Ungerechtigkeit zugelassen wird. Es ist wie wenn man z.B. im Meer in eine Welle gerät, das Gefühl hat man ist sicher und doch plötzlich die Strömung einen fortreisst. Wie ein Sportler im Natürlichen sollen unsere jungen Christen auf geistlicher Ebene Entschlossenheit zeigen, um diese Anfechtungen und das Böse besiegen zu können. Der entsprechende Kampf wird mit Treue belohnt (1. Kor. 9, 24-27) Gott unterstützt dieses Vorhaben und verspricht Unterstützung und seine Hilfe, so wir ihm treu sind. Er verspricht den jungen Christen vor dem Bösen zu bewahren, somit haben sie die Möglichkeit treu zu bleiben. Die Konfirmanden sollen sich auch Zeit nehmen, sich mit Jesus zu beschäftigen, seine Gebote zu halten. Das Gesetz der Liebe zu halten und die Zusage des Stammapostels, welche er in seinem Zirkular an die Konfirmandinnen und Konfirmanden gewidmet hat, als Rat auf den Lebens- und Glaubensweg mitnehmen „Wenn ihr in der Gemeinde glücklich sein möchtet, begnügt euch nicht damit, mit den Augen zu sehen und mit euren Ohren zu hören, sondern lasst euch von der Liebe leiten, die Gott in euch hineingelegt hat. Die Liebe Gottes irrt sich niemals!“
Die jungen Christen sollen auch Zeugen sein, von dem was sie erlebt haben. Gutes tun und einen festen Platz in der Gemeinde haben. Für Andere da sein, Gott vertraut auf sie. Sie sollen auch um Gebetserhörungen und Glaubenserlebnisse ringen und beten, dies gab der Vorsteher unserem Konfirmanden auch mit auf den Weg. Auf die Frage an den Stammapostel „was macht ihr an einer Bezirksapostel-Versammlung“ erwiderte dieser, „wir ringen um Weisheit auf Aufschluss über das Wirken Jesu“.
All diese Gedanken soll unser Konfirmand im Herzen bewegen, denn Christus ist unser aller Zukunft.
Eine virtuelle Einlage des Jugendchores bereitete die Segenshandlung der Konfirmation vor, in der Jerome unserem himmlischen Vater seine Treue gelobt hat. Mit der Sündenvergebung und der Feier des heiligen Abendmahls endete dieser Gottesdienst, in dem, trotz den Einschränkungen, eine festliche Stimmung spürbar war.