Nach einem Gebet, wurden vom Gesprächskreisleitenden einige Gedanken eingegeben.
- Gott wird nicht müde uns zu verzeihen, wir werden eher müde um Vergebung zu bitten.
- Das Beispiel vom Schalksknecht (Mt. 18; 23-35) zeigt eindrücklich auf: Als Empfänger von Gottes Gnaden, habe ich auch Anderen gnädig zu sein.
Es wurde viel diskutiert und ausgetauscht, so manches Erlebnis aus früheren Zeiten (Jugend oder Arbeitswelt) halfen beim Austausch im Gespräch.
Einige Kerngedanken:
Vergeben braucht eine Einsicht und auch eine gewisse Gelassenheit, für eine Versöhnung (eine weitere Stufe) muss mit dem Nächsten Kontakt aufgenommen werden.
Beim Vergeben ist ein direkter Kontakt mit dem Nächsten nicht erforderlich. Entscheidend ist, ich tue es mit meinem Herzen.
Wie es auch im «Unser Vater» zum Ausdruck kommt: «… wie auch wir vergeben …» sind wir zuerst am Zug, bevor wir bei Gott um Vergebung bitten können.
Nach über einer Stunde wurde der Gesprächskreis mit einem Gebet beendet.
Der nächste Gesprächskreis in Biel-Bienne findet am Donnerstag, 30. August statt.
Das gewünschte Thema wird «Sünde» sein, insbesondere kam der Input:
«Wer nun weiss Gutes zu tun, und tut’s nicht, dem ist’s Sünde» (Jakobus 4, 17).