Wie bereits einen Monat zuvor, ging auch an diesem Montag die Reise nochmals nach Wien. Der zweite Sitzungstag, diesmal zur Festlegung der Budgets 2025 für die Länder Österreich, Ungarn, Slowenien, Tschechien, Bulgarien und der Slowakei, führte uns in die österreichische Hauptstadt, bzw. an deren Flughafen. Diesmal war Apostel Pfützner mit dabei.
Der Verwaltungstag hielt an diesem Dienstag ausserordentliche Termine bereit. Am Morgen waren zwei Stiftungsratssitzungen anberaumt und am Nachmittag die Vorstandssitzung der NAK Schweiz. Der Schwerpunkt der zweiten Zusammenkunft des Vorstandes ist der Jahresabschluss. Aber auch etliche Grundsatzdiskussionen waren zu führen und Entscheidungen zu fällen. Mit grossem Sachverstand, mit Umsicht und im Bewusstsein der Verantwortung wird die Aufgabe wahrgenommen. Ich bin sehr dankbar, den Vorstand und viele weitere Gremien an meiner Seite zu wissen. So gibt es keine einsamen Entscheide, sondern ausgewogene, manchmal über längere Zeit gereifte Beschlüsse.
Es ist ein Geschenk Gottes, mitten in der Woche innehalten zu dürfen um einen Gottesdienst zu erleben. Die Gemeinde Reinach AG war der Ort, wo ich dies zusammen mit Bischof André Weidmann und den Geschwistern aus Reinach und Immensee erfahren durfte. Warum Immensee, wird sich vielleicht das eine oder andere fragen? Ganz einfach: Kürzlich hat Immensee einen neuen Vorsteher erhalten, der aus Reinach AG kommt und noch nicht verabschiedet werden konnte. Das soll an diesem Abend geschehen und zudem wird für die Gemeinde Reinach AG ein Vertreter für den Vorsteher ernannt.
In einer freudigen und aufgestellten Atmosphäre erlebe diese Begegnung mit Gott. Dazu tragen die Geschwister und die Musik zum Lob und Preis Gottes entscheidend bei.
Das letzte Wochenende im Juni ist wie jedes Jahr reserviert für die Delegiertenversammlung und die Bezirksvorstehertagung. Diesmal treffen wir uns in Thun, in der Stadt, die auch das Tor zum Berner Oberland genannt wird. Neben der damit verbundenen Arbeit und Verantwortung ist es auch ein Geniessen der Gemeinschaft und der Austausch in diesem besonderen Kreis, die bereichern und Freude schenken. Lassen wir doch einfach die Bilder sprechen:
Delegiertenversammlung und Bezirksvorstehertagung in Thun - Bezirk Thun (nak.ch)
Abgerundet wird dieser Sitzungstag mit einem Fussmarsch zur Kirche Scherzligen, wo uns eine interessante, lehrreiche Führung erwartet. Die Ursprünge gehen bis auf das Jahr 500 n. Chr. zurück. Von den angesagten Unwettern bleiben wir verschont – ein besonderes Erleben, sollte doch gemäss allen Wetterapps ein heftiges Gewitter genau auf diesen Zeitpunkt losbrechen.
Was wäre eine solche Versammlung ohne gemeinsames Gottesdiensterleben. Zusammen mit den Gemeinden Interlaken, Thun, Visp und Zweisimmen erleben wir in unserer Kirche in Thun die Begegnung mit Gott an Heiliger Stätte. Es ist eine Vorbereitung auf den Gottesdienst für Entschlafene. Zusammen mit einer aufnahmebereiten, gläubigen Gemeinde dürfen wir das Wirken des Heiligen Geistes erfahren. Der Kinderchor mit dem Lied: «Wo isch Gott? Im Himu!» wie auch die Erwachsenen singen in unsere Herzen. Der Sologesang, begleitet von Violine und Klavier, wie auch der Solovortrag mit der Oboe und der gleichen Begleitung umrahmen in wunderschöner Weise das Heilige Abendmahl für die Entschlafenen.
Gerne verweisen wir auf folgenden Link: Wir sind Botinnen und Boten des Herrn! - Bezirk Thun (nak.ch)
Grosse Freude und Bewegung in der Gemeinde werden durch die Heilige Versiegelung von zwei Erwachsenen und einem Kind offenbar.
Zum Abschluss singen wir, beginnend mit dem Kinderchor, weiter mit dem Chor und dann die ganze Gemeinde: «Singet, singet, singet alli mit…». Schön, wenn wir so unseren Gefühlen Ausdruck verleihen können.
Bevor es für die Bezirksvorsteher, Bischöfe und Apostel auf die Heimreise geht, haben Geschwister mit viel Liebe einen reich gedeckten Tisch mit Essen und Trinken zubereitet. «Danke viu Mau! Gott söll es viu fach vergälte!»
Wir begehen eine besondere Woche: Zum kommenden Sonntag stehen wir ein mit Herzen voller Liebe in der Fürbitte für alle Heilsverlangenden im Dies- wie auch im Jenseits.