Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben

05.05.2024

Fünf Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie ein Geburtstag der ganz besonderen Art

Am 5. Mai 2024 gab es in der Kirchengemeinde Wien-Donaustadt gleich zwei besondere Ereignisse.
Fünf junge Glaubensgeschwister sollten den Segen zur Konfirmation erhalten und dann galt es noch einen 100-sten Geburtstag zu feiern. Viele Freunde und Familienmitglieder füllten den Kirchensaal.

Bezirksevangelist Christoph Black legte dem Festgottesdienst das Wort aus dem Johannes-Evangelium 14,8 zu Grunde: „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“.
Eingangs erwähnte der Bezirksevangelist den Begriff „Reich Gottes“ und verband damit das Beschützsein in der Hand Gottes. Dorthin führt der Weg, den Jesus darstellt und der nur über Jesus führt. Wesentliches Element ist hier die Liebe Gottes zu den Menschen. Und diese Liebe sollen und dürfen Christen auch an den Nächsten weitergeben.

In der Wahrheit Jesu steckt immer die Liebe Gottes zu den Menschen.

Und Jesus ist auch das Leben. Damit ist allerdings nicht das irdische Leben gemeint, das durchaus schön und wunderbar sein darf. Jesus verweist damit auf das Ewige Leben, das ewige Beisammensein der Seele mit Gott. Das ermöglicht Jesus.


Diakon Gunter Karl, der auch als Religionslehrer in der Kirchengemeinde tätig ist, wies in seinem Predigtbeitrag auf den berühmten Satz aus Psalm 50,15 hin, in dem es heisst: „Rufe mich an in der Not“. Eine Aufforderung Gottes, sich in jeder Situation und jederzeit an Gott zu wenden“. Diese Notrufnummer «5015» ist ständig erreichbar.


Priester Thomas Zadrazil erwähnte in seinem Predigtbeitrag den Satz „Das Beste kommt noch“. Es gab bereits viele gute Tage im Leben der Konfirmandinnen und Konfirmanden, aber sie können sicher sein, dass da noch viel Schöneres unter dem Segen Gottes nachkommt.


Nach der Sündenvergebung kam der erwartete und entscheidende Moment für die Konfirmandinnen und Konfirmanden. Sie durften vor den Altar treten, um den Konfirmationssegen zu empfangen. Voller Selbstbewusstsein legten sie das Gelübde vor Gott und der versammelten Gemeinde ab, dann spendete ihnen der Bezirksevangelist per Handauflegung den Segen zur Konfirmation.


Nach der Feier des Heiligen Abendmahls gab es noch einen ganz besonderen Moment.
Glaubensschwester Poldi Huber feierte ihren 100. Geburtstag. Sie erfreut sich dabei nach wie vor bester Gesundheit und ist ein aktives Mitglied der Kirchengemeinde. Mit ihrer freudigen und herzlichen Einstellung ist sie für viele Kirchenmitglieder ein Vorbild.
Bezirksevangelist Black und der Gemeindevorsteher, Priester Klaus Dainko richteten persönliche Worte und Glückwünsche an die Jubilarin. Auch die Konfirmandinnen und Konfirmanden gratulierten dem Geburtstagskind mit einem Geschenk.


Nach dem Ende des Festgottesdienstes wurden die Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie das Geburtstagskind mit Geschenken und Glückwünschen überhäuft. Fototermine und viele Gespräche folgten.


In den unteren Kirchenräumen konnte man sich an einem reichhaltigen Buffet bedienen und die Gemeinschaft der Kirchengemeinde genießen.
Viel Segen, Freude und Dankbarkeit gab es nach diesem ereignisreichen Vormittag zum mit nach Hause nehmen.

 

Th. Zadrazil