Festgottesdienst der Gemeinden Müllheim und Kreuzlingen mit Apostel Pfützner

08.09.2022

Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit und endlich frei an den Tag kommen und nicht trügen. Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer: sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben. Habakuk 2, 3

In seiner Predigt führte Apostel Pfützner aus, dass wer den Anfang der heiligen Schrift liest, das Ende besser versteht. Es ist die Ordnung, die Gott wiederherstellen will und auch wird. Sechs Mal konnte Gott in der Schöpfungsgeschichte sagen: «sehr gut». Das ist die perfekte Welt in der wir leben. Allerdings auch die Welt, die wir zerstören und jeder von uns trägt seinen Teil dazu bei. Am siebten Tag heisst es, ruhte Gott. Klar, diese Übersetzung kennen wir von Luther. In einer Übersetzung vom jüdischen Theologen Martin Buber heisst es: «Und Gott feierte»


Feiern wir zu wenig? Gott macht uns das Feiern vor. Es ist etwas Göttliches und Menschliches. Er kann es, ja selbst die Engel können es!



  • Feiern wir den Gottesdienst, diese Zusammenkünfte?

  • Feiern ist ein Protest gegenüber dem, was uns unglücklich macht

  • Lasst uns mehr feiern liebe Geschwister. Im Himmel ist ein Fest

  • Feierst du, so tafelst du richtig auf. Niemand stellt Gästen ein wenig Brot und Wasser hin mit den Worten - naja satt werden sie.

  • Wer die Krone haben will muss feiern können. Nicht dass dich am Himmelstor einer fragt: «Was willst denn du hier, du Spassbremse?»

  • Auch in Situationen der Trauer teilen wir diese tiefen Empfindungen. Wir reden deshalb auch von Trauerfeier


Weitere Gedanken aus dem Gottesdienst



  • Der Prophet Habakuk sah damals alles Übel und Unrecht.
    Daran hat sich nicht viel geändert. Fragst du dich wohin das noch führt?

  • Lade alles bei Gott ab, wie es einst dieser Prophet Habakuk tat

  • Du darfst es beim Herrn beklagen, die Heilige Schrift ist voll davon → Habakuk 1,1

  • Stell Fragen. Wer keine Fragen stellt beraubt sich selbst, eine Antwort zu bekommen.