Der Vorsteher diente mit dem Wort aus Kolosser 3, Verse 1 + 2. «Seid ihr nun mit Christus auferweckt, so sucht, was droben ist, wo Christus sitzt, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist». Die Lesung aus Matthäus 28, Verse 1 bis 8 spiegelte einmal mehr das Geschehen zu Ostern wider.
Schon das damalige Geschehen zeigte, die an Jesu geglaubt hatten, haben ihn gesehen. Das zeigt uns, wenn wir heute an Christus glauben, sehen wir ihn auch heute auf mancherlei Art und Weise. Ist es für uns noch ein Bedürfnis Ostern zu erleben? Unser Glauben an die Auferstehung Christi stärkt uns immer wieder in der Erkenntnis, dass das Erlösungswerk Gottes vollendet wird. Dieses Geschehen zeigt uns auch in unserem Leben, dass unser Dasein kein Spaziergang ist, sondern dass auch unser Weg immer wieder mit Steinen und Hindernissen belegt wird, wir jedoch auf die Gnade Gottes vertrauen können (...wälzte den Stein weg...). So wollen wir unseren Blick immer nach oben richten mit der Gewissheit, dass uns der ewige Frieden von oben immer gewiss sein wird.
Die Ansprache zum Segen für das Jubelpaar wurde durch den Chor eingeläutet. Der Vorsteher zitierte ihr Hochzeitswort aus Psalm 84, Vers 12 «Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild, der Herr gibt Gnade und Ehre». Heidi und Urs haben Sonne und Schild erlebt. Sonne, Sinnbild für Leben und Schild, Sinnbild für Schutz und Segen. Sie haben den Blick, bei allen Widerwärtigkeiten, die sie erleben mussten, nicht auf die Erde, sondern nach oben gerichtet.
Mit der Segensspendung endete dieser für uns alle tiefgründige Sonn- und Segenstag, der uns einmal mehr zeigt, dass wir bereits heute die Kirche Christi auch im Alltag erleben dürfen.