Der Dienstleiter legt zu diesem Gottesdienst das Wort aus Matthäus 15, Vers 32 zu Grunde „Und Jesus rief seine Jünger zu sich und sprach: Das Volk jammert mich; denn sie harren nun schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht hungrig gehen lassen, damit sie nicht verschmachten auf dem Wege“.
Es ist beeindruckend, wie Jesu in dieser Situation Gefühle zeigt. Er selbst hat erleben müssen, was es heisst Hunger zu leiden. Aufgrund dessen will er den Menschen helfen. Der Dienstleiter weist auf das vorgetragene Musikstück am Anfang des Gottesdienstes hin „Ich trau auf Dich“. Die Menschen vertrauten Jesu, das genügend Speise da ist – genug für Alle. Was heisst dies für uns? Wunder können wir keine tun, können aber den Herrn bitten zu helfen, nicht nur in Worten sondern auch in Taten. Nur sagen und nicht handeln wäre Heuchelei. Gott erwartet nicht, dass wir die ganze Welt retten, aber, dass wir uns bemühen den Mitmenschen zu helfen. Ein Beispiel dazu unterstreicht dies: Ein Apostel war auf einer Reise. Ein kleiner Junge kam auf ihn zu und bat ihn um Brot. Der Apostel hatte sich Proviant eingepackt und gab dem Jungen davon. Am gleichen Tag kam der Junge noch einmal zurück und brachte Freunde mit. Der Junge wusste dass dieser Mann ihm von seinem wenigen Proviant abgegeben hatte und hoffte, dass auch seine Freunde etwas zu essen bekommen würden. Der Apostel gab alles was er hatte, war trotzdem traurig, dass er nicht genug für sie hatte. Er hatte jedoch sein Möglichstes getan mit einem reinen Herzen und nicht aus Berechnung.
Jesu hat seinem Vater immer zuerst gedankt. Auch wir wollen, anstatt zu hadern, was wir nicht haben, danken für das was wir haben dürfen.
Ein erbetenes Wort des Dienstleiters (1. Korinther 13, Vers 4 – 7) leitete, nach der Feier des Heiligen Abendmahles, zur Segenshandlung über. Die beiden Jubilare durften in den 60 Jahren immer wieder erfahren, Jesu blieb in ihrer Mitte. Sie durften in allen Lebenslagen erfahren „Ich trau auf Dich“. Er wird auch in Zukunft in der Mitte sein und bleiben, den die Beiden erlebten, dass dies die Basis ist um in Liebe, trotz allen Widerwärtigkeiten und Unstimmigkeiten, gemeinsam den Lebens- und Glaubensweg miteinander zu gehen. So können sie nicht nur untereinander Liebe üben und zeigen, sondern auch dem Nächsten gegenüber Liebe weitergeben, nach den Worten des Apostels Jakobus, nicht nur Hörer, sondern auch Täter zu sein.
Ein Musikstück (Orgel + Klavier) beendete diesen Fest-Gottesdienst.