24. April 2022 – Apostelbesuch

24.04.2022

Als Grundlage zum Gottesdienst diente das Wort aus Johannes 3, Verse 14 + 15 «Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben».

Es geht jedem Menschen so, auch wir als Gotteskinder sind dabei nicht ausgeschlossen, dass wir uns ärgern. Man ärgert sich, wenn man nicht weiss, was kommt, es nicht so läuft wie man möchte etc. Wie reagieren wir, wenn sich in uns Ärger bewegt? Wir sagen Stopp und halten inne. Auch das Volk Israel hat sich geärgert. Es musste lernen nur zu verstehen und vertrauen zu haben.


Die Jünger haben den Hinweis, wer nicht esset mein Fleisch und nicht trinket mein Blut, hat kein Teil an mir nicht verstanden, ja viele haben sich geärgert.


Nikodemus versuchte Jesus zu verstehen. Jesu offenbarte ihm, «ihr müsst von Neuem geboren werden». Man muss an Jesus glauben. Getauft ist schnell einmal, es braucht aber den Glauben dazu. Nur getauft zu sein, reicht nicht.


Mose hat in der Wüste die Schlange erhöht. Er hat sie für Alle sichtbar gemacht. Keiner konnte dem anderen helfen, aber man konnte ihn darauf hinweisen – hab Vertrauen und schau auf die Schlange. Der Menschensohn ist erhöht worden, also für Alle sichtbar, so dass wir die Möglichkeit haben, so wir an ihn glauben, wir das ewige Leben haben. Ein Bischof wies in einer besonderen Situation in einem Gottesdienst darauf hin «wir schauen nicht zu einer Schlange auf, sondern zu Jesus».


Die Schlange ist das Sinnbild für das Böse – der Biss ist das Sinnbild für Sünde!


Wir wollen zu Jesus aufschauen und uns bewusst sein, wir sind Sünder. Wenn wir in Not sind, wenn wir leiden, wollen wir auf Jesu sehen. Er hat uns dies am Kreuz vorgelebt, er hat trotz allem Ungemach zu seinem Vater aufgeschaut. Eifern wir ihm nach. Tun wir etwas, dann geschieht auch was.


Wenn Jemand einen Partner/in sucht, aufschauen zu unserem himmlischen Vater, zu Jesus, und ihn um Hinweis bitten. Im Vertrauen zu ihm, werden wir den Segen empfangen. Also nicht erst selbst aktiv sein und dann im Nachhinein «aufschauen».


Josua hat im hohen Alter das Land eingenommen und den Gegner besiegt, weil er die Kraft im Aufschauen erhalten hat.


Statt uns zu ärgern, wollen wir aufschauen und unserem Seelenbräutigam das Vertrauen schenken.


Der Gottesdienst, der durch Chor und Orchester umrahmt wurde, endete nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls.