Weihnachten 2021

25.12.2021

„Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsere Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!“ Galater 4, Vers 6

Diese Gedanken haben den diesjährigen Weihnachts-Gottesdienst, welcher immer noch unter eingeschränktem Gottesdienstbesuch möglich war, geprägt. Als Ergänzung diente die Lesung aus Lukas 2, Verse 1 bis 14 dem Gottesdienst unseres Vorstehers.


Der Sohn Gottes kam auf die Erde, um Frieden zu bringen. „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“ (Lukas 2, Vers 14). Dies zeigt uns, dass damit nicht nur der Friede auf Erden gemeint ist, sondern seines Wohlgefallens. Wie ergibt sich dieser Frieden? Dieser ergab sich aus der Verbundenheit Jesu zu seinem Vater. Er suchte immer wieder die Verbindung zu ihm. Nicht nur durch seine Präsenz im Tempel in jungen Jahren, im Lesen von Schriften, sondern durch einen unermüdlichen Gebetsgeist. Diese Verbindung zu seinem Vater musste auch aufgebaut werden, denn er war ja Mensch geworden. In seinem unerschütterlichen Vertrauen zu ihm, ist ihm dies gelungen. Der Heilige Geist ruft uns heute zu, seinem Beispiel zu folgen. Diese enge Verbindung bringt uns nicht nur Sicherheit sondern auch den verheissenen Frieden. Schön ist, wenn wir nicht nur den Frieden untereinander, sondern auch den Frieden seines Wohlgefallens als Vorbilder leben und so auch unserem Seelenbräutigam ähnlicher immer werden. Gerne schliessen wir uns dem Gruss unseres Bezirksapostels an „Er aber, der Herr des Friedens, gebe euch Frieden allezeit und auf alle Weise“ (2. Thess. 3, Vers 16).


Das Mitdienen wurde durch einen Vortrag der Kinder vorbereitet, die auch, nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls, den Schlusspunkt des diesjährigen Weihnachtsgeschehens setzten.